Mittwoch, 31. Januar 2018

✌Facebook verbietet Werbung für ✌Kryptowährungen!

Das ist ein schwerer Schlag für Bitcoin, Ether und für andere Kryptowährungen. Das soziale Netzwerk Facebook schaltet ab sofort keine Werbeanzeigen mehr, in denen die Digitalwährungen zum Beispiel als Anlage empfohlen werden. Der Kurs des Bitcoin und der weiteren Kryptowährungen reagierte prompt. Es ging weiter runter mit den Kursen der Digitalwährungen.

Viele Anleger hat diese Nachricht wohl kalt erwischt: Facebook hat am 30. Januar 2018 in seinem Blog das sofortige Verbot "ausgesprochen". Anzeigen, in denen finanzielle Produkte und Dienstleistungen beworben werden, die häufig mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden, sollen ab sofort verboten sein. Auch für Instagram, das Audience-Network, ja für alle Plattformen des Unternehmens, sollen die genannten Anzeigen ab sofort verboten sein. Dies betrifft im übrigen die Bitcoinwährungen Bitcoin und Ether, aber auch Ankündigungen von Initial Coin Offerings (ICO).

Nach Angaben des zuständigen Produktmanagers Rob Leathern ist das Verbot bewußt so breit gehalten, um möglichst alle problematischen Anzeigen unterbinden zu können. Sollte jemand doch eine Werbung zum Beispiel für Anlagen in Bitcoin sehen. Dann sollte diese laut Leathern gemeldet werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll noch treffender definiert werden, welche Anzeigen letztendlich verboten bleiben und welche dann doch zulässig sind. 

In den vergangenen Stunden sind die Kurse von vielen Kryptowährungen weiter in den Keller abgesackt. Grund dafür dürfte wohl auch die hier geschilderte Ankündigung von Facebook sein. Innerhalb weniger Stunden ist der Bitcoins-Kurs auf der größten Handelsplattform bitcoin.de auf ca. 8.000 Euro abgesackt (Stand 31.01.2018 19:19 Uhr).  In den letzten Tagen pendelte der Kurs rund um 9.000 Euro.

Facebook möchte nach eigener Aussage mit der neuen Richtlinie dafür sorgen, daß es Betrügern unmöglich sein wird, von einer Präsenz auf Facebook zu profitieren. In einigen der nun nicht mehr erlaubten Anzeigen hatten fragliche Anlageexperten versucht, die Facebook-Mitglieder von Investments zu überzeugen, bei denen man sehr viel Geld oder eben auch den ganzen Einsatz verlieren konnte.

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